Goffersberg Grab 4

Das Gemeinschaftsgrab umfasst sechs Verstorbene unterschiedlichen Alters: ein fünfjähriges und ein elfjähriges Kind sowie eine junge Frau von ca. 17 Jahren. Die drei übrigen Erwachsenen gehören mit 35 Jahren bereits zu den älteren Mitgliedern ihrer Gemeinschaft.

Datierung4 300–4 150 v. Chr.
LeihgeberSchweizerisches Nationalmuseum

Goffersberg Grab 8

In diesem Gemeinschaftsgrab werden nacheinander neun Personen aller Altersgruppen bestattet. Darunter befindet sich auch ein etwa 40-jähriger, für jungsteinzeitliche Verhältnisse bereits älterer Mann.

Datierung4 300–4 150 v. Chr.
LeihgeberKantonsarchäologie Aargau

Mikrolith, Trapez

Mikrolithen sind vielseitig einsetzbar. Hergestellt werden sie aus dünnen Klingen, die dann in die gewünschte Form gebrochen werden. Sie lassen sich für verschiedene Geräte verwenden, zum Beispiel als Einsätze für eine Pfeilspitze.

Datierung9 600-5 500 v. Chr.
MaterialFeuerstein
LeihgeberKantonsarchäologie Aargau

Klinge

Klingen aus Feuerstein sind scharf wie Glasscherben und lassen sich als Schneidwerkzeuge einsetzen. Sie dienen aber auch als Grundform für die Herstellung der typischen Feuerstein-Werkzeuge der Mittelsteinzeit, der Mikrolithen.

Datierung9 600–5 500 v. Chr.
MaterialFeuerstein
LeihgeberKantonsarchäologie Aargau

Kerbrest

Kerbreste entstehen bei der Herstellung von Mikrolithen, den typischen Werkzeugen der Mittelsteinzeit. Aus einer Feuersteinklinge wird ein Mikrolith in der gewünschten Form (zum Beispiel ein Dreieck) herausgebrochen. Übrig bleibt der Kerbrest.

Datierung9 600-5 500 v. Chr.
MaterialFeuerstein
LeihgeberKantonsarchäologie Aargau

Pfeilspitze

Spitzen aus Feuerstein verleihen dem Pfeil eine höhere Durchschlagskraft. Pfeil und Bogen sind nicht nur Alltagsgegenstände. Sie sind auch als Beigaben in Gräbern zu finden. Dort zeigen sie wahrscheinlich den Status des Verstorbenen in der Gesellschaft an.

Datierung4 300–4 150 v. Chr.
MaterialFeuerstein
LeihgeberKantonsarchäologie Aargau

Pfeilspitze

Spitzen aus Feuerstein verleihen dem Pfeil eine höhere Durchschlagskraft. Pfeil und Bogen sind nicht nur Alltagsgegenstände. Sie sind auch als Beigaben in Gräbern zu finden. Dort zeigen sie wahrscheinlich den Status des Verstorbenen in der Gesellschaft an.

Datierung4 300–4 150 v. Chr.
MaterialFeuerstein
LeihgeberKantonsarchäologie Aargau

Goffersberg Grossgrabanlage

Die sogenannte Grossgrabanlage bildet den jüngsten Teil des Gräberfelds. Anders als im älteren Teil werden die Verstorbenen nicht in Gemeinschaftsgräbern, sondern einzeln in Steinkisten bestattet. Es handelt sich mit der Ausnahme eines Erwachsenen um Kinder und Jugendliche im Alter von ein bis dreizehn Jahren.

Datierung3 800–3 600 v. Chr.
LeihgeberSchweizerisches Nationalmuseum

Gefässfragmente

Diese Fragmente stammen von mindestens drei verschiedenen bronzezeitlichen Dörfern auf dem Schlosshügel. Die Menschen in der Bronzezeit gebrauchen Keramikgefässe als Koch- und Essgeschirr sowie als Vorratsbehälter. Da die Formen und Verzierungen dieser Gefässe sich immer wieder ändern, lassen sie sich darüber datieren.

Datierung1 600–900 v. Chr.
MaterialKeramik
LeihgeberKantonsarchäologie Aargau

Grabhügel

In der frühen Eisenzeit bestatten einflussreiche Familien ihre Mitglieder unter markanten Erdhügeln. Damit markieren sie ihren Herrschaftsanspruch auf eine Landschaft. Der Grabhügel in Lenzburg enthielt zwei Bestattungen: das Körpergrab einer Frau sowie eine fast vollständig zerstörte Urnenbestattung.

Datierung650–550 v. Chr.
LeihgeberKantonsarchäologie Aargau

Armringe

Armringe aus buntem Glas sind bei Frauen und Mädchen der späten Eisenzeit beliebt. Ihre hohe Qualität zeugt vom Geschick keltischer Glashandwerker.

Datierung250–150 v. Chr.
MaterialGlas
LeihgeberKantonsarchäologie Aargau

Mikrolith, Trapez

Mikrolithen sind vielseitig einsetzbar. Hergestellt werden sie aus dünnen Klingen, die dann in die gewünschte Form gebrochen werden. Sie lassen sich für verschiedene Geräte verwenden, zum Beispiel als Einsätze für eine Pfeilspitze.

Datierung9 600-5 500 v. Chr.
MaterialFeuerstein
LeihgeberKantonsarchäologie Aargau